

…Meine Aufmerksamkeit war ganz gebündelt auf die Antizipation eines nasskalten Ausgangs unserer Tretbootfahrt auf dem Lac d'Annecy und auf Paul, der nämlich ununterbrochen in seiner hinteren Hosentasche kramte und drohte, dadurch unser in den glitzernden Wellen immer stärker schaukelndes Bötchen zum kentern zu bringen. Weiterhin tendiere ich dazu, den Wogen des Alltags eher mit Sorge und Zurückhaltung zu begegnen, während Paul wie damals schon, stets meine Bedenken über Bord wirft und meine Verwirrung dazu ausnutzt, mit unerwarteten Überraschungen aufzuwarten. Wie schon auf dem Lac d'Annecy, als er den Ring dann endlich in den Untiefen seiner Jeans gefunden hatte, bevor unser Tretboot in den Untiefen des Sees versinken konnte. Und die Idee einer Zukunft auf dem Grund eines malerischen Gebirgssees in den Hochsavoyen transmutierte ad hoc zur Vorstellung einer gemeinsamen Zukunft mit Paul in Kalifornien. Er war, ist und bleibt eben ein Meister der Überraschung.



Wir waren wandern. Mit 101 Ansichten der Golden Gate Brücke und der Skyline von San Francisco. Abends haben wir mit französischem Cidre angestoßen und eine kleine Torte gab es auch. Nicht so ganz amerikanisch. Es sei uns verziehen, schließlich zollen wir auch dem Hexagon Tribut und sind nur adoptiert im Land der Sterne und Streifen!
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