Montag, 9. Februar 2015

Foldback Klammern - eine raffinierte Alternative zum Bilderrahmen

Über die letzten Monate hinweg wurde es unter dem Avocadobaum immer wohnlicher.  Mehr Sitz- und Liegegelegenheiten. Pflanzen hielten Einzug, kleine hübsche Ecken entstanden, wir experimentierten mit Licht (im Wohnzimmer gibt's keinen Anschluss für ein Deckenlicht) und Klang (wir entschieden uns gegen eine Stereoanlage und haben unsere CDs für den Umzug über den Teich in einer großen Kiste verstaut, wo sie noch immer sind)…
…Zur Ikea Grundausstattung (viel MALM und die obligatorischen BILLY Regale) gesellten sich Fundstücke aus der Craigslist, Apartes von Flohmärkten, Bizarres aus der alten- und neuen Welt, selbst Kreiertes.
Wand-Dekoration ist ja immer am Schluss dran. Da bedarf es einer Mußestunde, um den richtigen Platz zu finden. Bilderrahmen warteten schon in der Garage. Neulich hatte mich dann die Muße geküsst. Beim Aufräumen von Pauls Schreibtisch fielen mir diese Aktenklemmen in die Hände. Die Rahmen wurden überflüssig. Nun musste ich meine Poster nur noch auf stabile Pappe kleben, damit sie sich an der Wand nicht gleich wieder zusammenrollten. Eine Klemme, oder zwei dran. Nagel in die Wand. Geht schneller und ist günstiger als Rahmen, sieht unkonventioneller aus, wirkt weniger wuchtig als ein Rahmen und - gaaaaaanz wichtig für uns: ist erdbebensicher!!
Im Nachhinein habe ich bemerkt: da habe ich natürlich nicht das Ei des Kolumbus entdeckt, sondern eher das Rad neu erfunden. Das Internet bringt den Beweis, dass andere auch schon auf "meine clevere Idee" gekommen sind.
Ich hatte ziemlich große Bilder und daher auch große Klemmen. Die gibt's aber in allen Größen und auch in unterschiedlichen Farben. Eine Klemme oder mehrere Klemmen, auffällig bunt oder dezent schwarz, je nach Bild. Silber oder Gold sieht bestimmt auch gut aus. 

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