Winter ist Zitruszeit. Nicht nur in Kalifornien. Aber hier bekommen wir die säuerlich-frischen Früchtchen direkt vom Baum…
…oder zu Hauf in der Gemüse-Box. Gestern war ich ja schon ganz erfolgreich im Dezimieren unserer Meyer Lemon Invasion, aber es sind halt immer noch welche übrig, und heute kommen schon wieder neue!
Schon vor längerem wollte ich dieses Rezept ausprobieren. Die Kombination von Polenta, Mandel und zwei Zitrusaromen hat mich schon mal gereizt. Zumal das Rezept von einem der bekanntesten amerikanischen Konditoren kommt - da muss es ja gut sein! Außerdem hat Paul heute nachmittag Lehrstuhl Meeting, da bringt er immer gern Muffins für die Studis mit - und selbst isst er sie auch ganz gern :-) Und schließlich: Braucht man eigentlich unbedingt gute Gründe zum Muffins Backen?!
Aus David's Polenta-Cake wurden bei mir 10 Muffins, wofür mir je 2/3 der für die Zutaten angegebenen Menge reichten. Für den Teig habe ich eine feiner gemahlene Polenta genommen, aber kein ganz feines Maismehl. Die Glasur hab ich weggelassen. Etwas schlanker - und süss genug war's trotzdem. Das nächste Mal, mit Glasur, wird's die Festtagsversion!
Die angegebene Menge an Zitronenschale hab' ich gleich mal verdreifacht - hat dem Rezept nicht geschadet. Empfehlenswert für die, die's gern zitronig mögen. Außerdem kam hier mein selbst gemachter Zitronen- bzw. Orangenlikör zum glorreichen Einsatz! Sonst bin ich brav David's Rezept gefolgt. Habe, wie für Muffins üblich, erst alle nassen Zutaten verrührt und dann die trockenen Zutaten kurz untergehoben, ohne den Teig zu sehr zu rühren. Und nach 20 Minuten im auf 177 Grad vorgeheizten Ofen duftet jetzt die Küche wunderbar nach Mandel und Zitrone, so dass ich mich, umgeben von inspirierenden Aromaschwaden nun an meine Doktorarbeit setzen kann.
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